Feuerwehr

erstes Interkommunales Jugendfeuerwehrtreffen

Was macht man, wenn Jugendfeuerwehr besonders in kleineren Gemeinden so wenige Mitglieder haben, dass sie an Leistungswettkämpfen nicht teilnehmen können, weil dort in der Regel mindestens neun Mitglieder gefragt sind.
Im Hexental hat man nun eine Lösung gefunden und am vergangenen Montag zum ersten interkommunalen Jugendfeuerwehrtreffen eingeladen. An diesem Treffen beteiligt waren die Wehren aus Au, Horben, Wittnau, Sölden und Bollschweil.
Unter der Regie von Michael Wetzel, er ist bei der Söldener Wehr für die Jugendabteilung zuständig, mussten die 46 Jugendlichen, darunter auch sieben Mädchen, fünf Stationen durchlaufen, bei denen es vor allen Dingen darauf ankam, eine Lösungsstrategie zu finden und diese dann gemeinsam umzusetzen. Betreut wurden die Jugendlichen von 15 Betreuern, die aus allen beteiligten Wehren kamen.
„Dass alle Bürgermeister der beteiligten Gemeinden da waren und auch alle Kommandanten der beteiligten Wehren zeigt, wie wichtig die Jugendarbeit in den Wehren heute genommen wird“, freute sich Michael Wetzel. Er wies daraufhin, dass auch künftig die Jugendarbeit im Hexental zwischen den einzelnen Wehren besser koordinierten werden soll. So sollen Treffen wie diese künftig vierteljährlich stattfinden. Kommandant Hans-Peter Amann von der Horbener Wehr betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen den aktiven Wehren in den vergangenen Jahren immer besser geworden sei. Dass jetzt auch die Jugendwehren in einbezogen würden, sei ein gutes Zeichen.
Das nächste interkommunale Jugendfeuerwehrtreffen der Hexentalwehren soll nun kurz vor den Sommerferien stattfinden. Geplant ist ein gemeinsames Zeltlager.

Aus: Reblandkurier Nr. 18 vom 02.05.2012, Volker Murzin

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