Informationen zum Bundesweiten Warntag
Flächendeckende Warnung
Mit 97 Prozent steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht nur die Anzahl der Befragten, die eine Warnung erhielten (plus 1 Prozentpunkt zum Vorjahr). 72 Prozent der Befragten sind auch der Meinung, dass der Bundesweite Warntag 2024 gut verlaufen ist. Damit verbessert sich der begonnene Aufwärtstrend von 2023 um weitere vier Prozentpunkte. Im Gesamtergebnis hat sich das Vertrauen der Bevölkerung in das Warnsystem in Deutschland somit weiter ausgebaut.
Effektive Warnkanäle: Cell Broadcast, Warn-App und Sirenen
Der nach wie vor reichweitenstärkste Warnkanal ist Cell Broadcast mit 73 Prozent: hier erhielten die meisten Befragten die Probewarnung. Es folgt die Warnung per Warn-App mit 59 Prozent und einer erhöhten Wahrnehmung von Sirenensignalen, ebenfalls mit 59 Prozent. Im Jahr 2023 waren es nach den Umfrageergebnissen noch 53 Prozent, die die analoge Warnung vernommen haben. Somit kann beim Warnkanal Sirene die größte Steigerung zum Vorjahr registriert werden.
Ein funktionierender Warnmix
Insgesamt 79 Prozent der Befragten wurden über mehrere Warnkanäle erreicht. Auch hier ist eine Steigerung zur Vorjahreserhebung zur erkennen – um ganze 7 Prozentpunkte. Das belegt, dass der Warnmix aus analogen und digitalen Warnkanälen sich bewährt und sogar innerhalb seiner Reichweite verbessert hat.
Der Bundesweite Warntag
Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Damit wird einerseits die technische Warninfrastruktur einem Funktionstest (Stresstest) unterzogen, andererseits werden der Bevölkerung umfassende Informationen zur Warnung in Deutschland bereitgestellt. Mit dem Startschuss des ersten Bundesweiten Warntags im September 2020 findet dieser Aktionstag nun jedes Jahr im September statt.