Rathaus
Agenda Bollschweil 21,
Arbeitskreis Integration

Herr
Florian Koch
Telefon 01 57 / 87 43 40 50
>> Artikel "Flüchtlingsarbeit
      in Bollschweil" (PDF)

>> Jahreschronik 2016

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Frau
Theresa Stecklum
Caritasverband Landkreis
Breisgau-Hochschwarzwald e.V.
- Migration und Integration -

Telefon 07 61 / 89 65 - 4 46
Mobil  01 76 / 11 89 65 22
theresa.stecklum@caritas-bh.de

Sprechstunde Asyl
im Rathaus Bollschweil:

Montag 14.00-17.00 Uhr

Frau Stecklum berät und unterstützt die Flüchtlinge bei der Suche nach Deutschkursen, Ausbildung und Arbeit.
Zudem steht Frau Stecklum den ehrenamtlichen Begleitern beratend zur Seite.
Herr
Stefan Ostermaier
Haupt- und Rechnungsamtsleiter
0 76 33 / 95 10 - 16
0 76 33 / 95 10 - 30
E-Mail senden / anzeigen

Asylbewerber und FLÜCHTLINGE

Begleitung und Unterstützung von Asylbewerbern und Flüchtlingen
in der Gemeinde Bollschweil

 
Die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland hat stark zugenommen. Die Kommunen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald werden in den nächsten Jahren zunehmend in die Pflicht genommen, Flüchtlinge in ihren Gemeinden aufzunehmen. Neben der Herausforderung, eine menschenwürdige Unterbringung für die Personengruppe zu bieten, ist der sozialen Integration von Flüchtlingen in das Gemeinwesen besondere Beachtung zu schenken.

Wertvolle Arbeit leistet hier der Arbeitskreis Integration der Lokalen Agenda Bollschweil 21.
 
Die Gemeinden Bollschweil, Ebringen, Ehrenkirchen, Heitersheim, Münstertal und Schallstadt haben sich im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit entschlossen, zusätzlich professionelles Personal für die Betreuung der Flüchtlinge über den Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald einzustellen.
 
Der Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald bietet mit 1,5 Stellen sozialpädagogischer Fachkräfte diesen sechs Gemeinden folgendes Leistungspaket an:
 
1.     Individuelle Beratung und Begleitung im Integrationsprozess
  • Clearinggespräch/Hausbesuche und feste Sprechstundenzeiten vor Ort
  • Erstellung einer individuellen Sozial- und Kompetenzanalyse
  • Erstellung eines Förderplans/Förderung von Eigeninitiative (Vermittlung in Bildungsmaßnahmen/Schulen/Kindertagesstätten/Sprachkurse/Vereine/ Beschäftigungen)
  • Krisenintervention
 
2.     Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Gewinnung, Beratung und Begleitung von ehrenamtlich engagierten Personen
  • Begleitung von Helferkreisen
  • Informationsweitergabe/Qualifizierung
  • Initiierung von Patenschaften
 
3.    Sozialraumbezogene Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ansprechpartner für die Rathäuser und weitere öffentliche Institutionen in den Gemeinden
  • Vernetzung der für die Integration der Flüchtlinge relevanten Personen/Einrichtungen (unter anderem Sozialdienst für Flüchtlinge des Landkreises)
  • Mitarbeit in Gremien (lokal z.B. Pfarrgemeinde)
  • Die 1,5 Stellen sind in dem Migrationsdienst des Caritasverbandes eingebunden.
 
Die fachliche Betreuung dieser Mitarbeiter erfolgt durch den Caritasverband. Die Gesamtkosten werden von den sechs teilnehmenden Gemeinden anteilig (40% je Gemeinde als Grundkosten und 60% je Einwohner pro Gemeinde) getragen. Die Maßnahme wurde von der europäischen Union über den europäischen Sozialfond im Jahr 2015 mit 29.000 EUR gefördert.

In Bollschweil leben derzeit 29 Asylbewerber und Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan,  Iran, Gambia und Nigeria.
 
Aus Sicht der Gemeinden entsteht durch diese Interkommunale Zusammenarbeit mit dem Caritasverband eine optimale Integrationsarbeit der Flüchtlinge in unserem Gemeinwesen.

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