Rathaus

FLÜCHTLINGSzuSTROM STEIGT WEITER - gemeinde sucht dringend wohnraum

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie fast täglich in den Medien berichtet wird, sind die Flüchtlingszahlen in Deutschland weiter stark ansteigend.

Über einen einwohnerabhängigen Verteilungs­schlüssel werden die Flüchtlinge zunächst auf die einzelnen Bundesländer und danach weiter auf die Landkreise verteilt. Nach Abschluss des Asylverfahrens werden diese zur sogenannten Anschlussunterbringung einwohnerabhängig den einzelnen Gemeinden des Kreises zugeteilt.

Die Zahl der Flüchtlinge, die monatlich dem Landkreis vom Land zugewiesen wird, hat sich zum Juli 2015 mit rd. 190 aufzunehmenden Personen fast verdoppelt. Aus diesem Grund kann derzeit auch nicht vorhergesagt werden, wieviele Flüchtlinge die Gemeinde dieses Jahr und in den Folgejahren weiter aufnehmen muss. Bisher ist die Gemeindeverwaltung von 10 Flüchtlingen pro Jahr ausgegangen. Diese Zahl wird nach dieser neuesten Entwicklung sicher nicht Bestand haben.
 
Die Gemeinde sucht daher weiter dringend leerstehende Wohnungen oder Häuser zur Miete oder gegebenenfalls auch zum Kauf, insbesondere für die Unterbringung von Familien oder Ehepaaren! Die dezentrale Unterbringung innerhalb der Gemeinde führt nachweislich zur besten Integration und zu weniger Konfliktpotential.
 
In Bollschweil gibt es etlichen Leerstand. Wenn Sie also Interesse haben, der Gemeinde Wohnraum zu vermieten oder zu verkaufen, setzen Sie sich bitte mit dem Rathaus (Bürgermeister Schweizer oder Amtsleiter Zachow, Telefon 0 76 33 / 95 10-0, gemeinde@bollschweil.de) in Verbindung.

Mieter wäre die Gemeinde Bollschweil, so dass die pünktliche Mietzahlung gewährleistet ist. Es können auch gerne befristete Mietverträge abgeschlossen werden.
 
Seit 2012 hat die Gemeinde Bollschweil 19 Flüchtlinge aufgenommen, darunter 3 Familien mit Kindern, die letzte Familie erst Anfang Juli 2015. Im Umgang mit diesen Flüchtlingen gab es bisher keinerlei Probleme, sie waren sehr kooperativ und integrieren sich in das Dorfleben. Einige gehen einer Beschäftigung nach, die Kinder besuchen den örtliche Kindergarten und Grundschule. Sollten wieder erwarten Probleme auftreten, würde die Gemeinde und die von der Gemeinde für die Flüchtlingsbetreuung beauftragte Sozialarbeiterin der Caritas, Frau Krebs, vermittelnd tätig werden.

Helfen auch Sie mit, den Flüchtlingen eine Chance auf ein integriertes Leben in Bollschweil zu geben. Herzlichen Dank!

Ihr Bürgermeister
Unterschrift Bürgermeister
Josef Schweizer

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