Verein

Agenda Bollschweil 21, ARBEITSKREIS INTEGRATION


79283 Bollschweil

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Arbeitskreis Integration
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Vereinsporträt
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Vereinsporträt

Wer sind wir?
Wir sind ein bunt gemischter Kreis,  bestehend aus Menschen aus dem Hexental, die den Geflüchteten der letzten Jahre helfen, sich bei uns zurechtzufinden und die ersten Schritte zu einem Leben in Deutschland zu erleichtern. Wir kümmern uns um die Familien, die bei uns in Bollschweil und St. Ulrich leben. Aufgebaut sind wir als loser Arbeitskreis, im Rahmen der Agenda Bollschweil 21, in dem sich jeder nach seinen Bedürfnissen einbringen kann.

Um wen kümmern wir uns?
Stand April 2018 haben wir 22 Flüchtlinge bei uns im Dorf. Drei Familien wohnen in Wohnungen verteilt in Bollschweil und St. Ulrich. Drei Parteien wohnen in den Containern, die am Feuerwehrhaus Bollschweil aufgestellt worden sind. Die Familien kommen Syrien, dem Iran, Nigeria und Afghanistan, ein junger Mann aus Gambia hat eine private Unterkunft gefunden.

Wie helfen wir?
Die Hauptarbeit besteht darin, die Familien bei ihren täglichen Problemen zu unterstützen und zu begleiten. Hierfür sollte jede geflüchtete Familie eine Bezugsperson aus dem Dorf bekommen, welche als Ansprechpartner für die Familie dient und den Überblick behält. Leider ist uns diese Art der
intensiven Hilfe nicht mehr möglich. Die Unterstützung wird jetzt zu einem großen Teil vom Sozialarbeiter der Caritas geleistet, der wöchentliche Sprechstunden anbietet. Auch länger im Dorf lebende Flüchtlinge bringen sich als Helfer für neu ankommende Landsleute ein.
Einmal im Monat treffen sich Helfer und Flüchtlinge zu einem Stammtisch im Alten Rathaus, um uns darüber auszutauschen wie es den Familien bei uns im Dorf geht, wer was geleistet hat, was wir noch machen können und auf welche neuen Situationen wir uns einstellen müssen. Wer Interesse hat, einen Stammtisch zu besuchen kann dies gerne auch spontan tun. Die Termine stehen regelmässig im Gemeindeblatt.
 
Was wollen wir erreichen, was haben wir erreicht?
Wir wollen erreichen, dass die Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind, sich sicher aufgehoben fühlen. Alle die zu uns gekommen sind haben schreckliche Erfahrungen gemacht und durchlebt. Wir wollen, dass sie sich hier willkommen fühlen und den Grundstein für einen Neustart legen können. Es geht uns ausdrücklich nicht darum, den Geflüchteten zu vermitteln, dass wir alle Probleme für sie lösen. Wir sehen uns als Hilfe zur Selbsthilfe, die möglichst schnell in Unabhängigkeit der Geflüchteten münden soll. So versuchen wir für die Geflüchteten ein Netzwerk aufzubauen und sie in die Dorfgemeinschaft zu integrieren und einzubinden.  
 
Konkret haben wir einen Ratgeber für Flüchtlinge über Bollschweil und die Region erstellt und ins Arabische bzw. Fari/Darsi übersetzen lassen, wir haben mehreren Flüchtlingen Praktika, Jobs, eine Lehrstelle und einen Schulplatz organisiert und unterstützen sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Wir haben den Flüchtlingen beim Umgang mit Behörden und Formularen geholfen, wir haben ihnen den Weg zu Ärzten und notwendiger medizinischer Behandlung gebahnt, für nötige Impfungen und auch therapeutische Begleitung gesorgt.  
 
Seit drei Jahren erstellt der Arbeitskreis eine Jahresbilanz und übermittelt sie dem Gemeinderat. Wir sind stolz auf das, was wir geleistet haben und freuen uns daher auch im Besonderen, dass unsere Arbeit zwei Mal mit dem Bürgerpreis der Sparkasse  ausgezeichnet wurde.
 
Wie kann ich helfen?
Wer sich dafür interessiert in unserem Helferkreis mit zu arbeiten, kann sich sehr gerne an die im Internet angegebene Mailadresse wenden. Wer unsere  Arbeit durch Geld unterstützen möchte, kann auf das Gemeinde-Konto IBAN DE 96 6805 2328 0009 403536 eine Spende überweisen, bitte mit Namen und Anschrift und unter dem Stichwort "Hilfe für Flüchtlinge". Die Gemeinde erstellt dann eine steuerbegünstigte Spendenbescheinigung.
 
Unsere Ziele jenseits der direkten Hilfen für Flüchtlinge?
Wir wollen in Zukunft stärker zusammen arbeiten mit den anderen Helferkreisen in der Region, uns enger mit ihnen verknüpfen und austauschen. Wir wollen, dass unsere Arbeit und die der anderen ehrenamtlichen Helfer von der Politik stärker gewürdigt wird. Unsere Erfahrungen sollen gehört werden und wir wollen Einfluss auch auf die Asylgesetzgebung bekommen.
regelmäßige Termine
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regelmäßige Termine
Treffen einmal im Monat im Alten Rathaus (Termine werden im Gemeindeblatt veröffentlicht).
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